Als Kind war es keine Frage, dass ich meinen Eltern und Großeltern etwas zu Weihnachten bastelte, anstatt etwas von meinem Taschengeld zu kaufen. Nun habe ich mehr „Taschengeld“, doch liebe es immer noch, Geschenke selber zu machen. Letztes Jahr war es ein riesiger Wegweiser mit selbst gemalten Vintage-Schildern für unseren Garten, dieses Jahr sollte es kulinarischer werden.

Also überlegte ich, was ich schon immer gut gemacht habe und was ich schon immer mal ausprobieren wollte. Mein Klassiker sind Chutneys, stark gewürztes, süß-saures Gemüse, eingekocht und in Gläser gefüllt. Dieses mal machte ich ein Rote Beete Chutney und ein Hokkaido-Orangen-Chutney. In kleinen Weck-Gläsern abgefüllt schauen sie super aus.

Und schon immer ausprobieren wollte ich die Nudelherstellung. Eigentlich ist es ganz einfach – ich nahm nur Dinkelmehl und Wasser für den Teig und knetete ihn so lange, bis er schön geschmeidig war. Die eine Hälfte formte ich liebevoll zu filigranen Fussili, die andere wurde mit getrockneten Tomaten verfeinert und wurde zu handgeformten Herz-Orecchiette.
Außerdem machte ich noch ein klassisches Basilikum-Pesto und setzte einen Essig mit Kumquats und Rosmarin an.

Zu meiner großen Freude hat sich meine Freundin auch am Geschenk-Set beteiligt und das erste Mal den Schmuck-Stich ihrer Nähmaschine getestet. Heraus kamen wunderschöne Servietten mit Herzrand (aus dem Rest unserer Vorhänge!).

I hope mum and dad don’t have Instagram! #selfmade #pasta #christmaspresent #foodporn

Ein von Philipp Steinmetz (@philibob) gepostetes Foto am

#selfmade army for #christmas Ein von Philipp Steinmetz (@philibob) gepostetes Foto am